Um der Forderung, in Zukunft zumindest eine zentrale Anlaufstelle für Rheingauer Eltern in Rüdesheim vorzuhalten, Nachdruck zu verleihen, haben die Jusos nun eine Unterschriftenaktion initiiert. „Wir begrüßen es ausdrücklich, dass man sich bisher parteienübergreifend für den Erhalt der Geburtshilfestation ausgesprochen hat. Wir wollen nun den Bürgern die Möglichkeit geben, das gleiche zu tun“, so Carsten Sinß, ehemaliger Vorsitzender der Jusos und stellvertretender Vorsitzender der SPD im Rheingau-Taunus-Kreis.
Die Unterschriftenliste kann ab sofort auf www.jusos-rtk.de oder der eigens eingerichteten Seite www.geburtshilfestation-ruedesheim-erhalten.de eingesehen und selbst gezeichnet werden. Eine Kopie jedes Eintrages wird direkt an die Rüdesheimer Krankenhausverwaltung zu Händen von SCIVIAS-Geschäftsführer Ullrich Wehe weitergeleitet, „damit die Post auch direkt dort ankommt, wo sie hin soll“, so Sinß.
Wenn man im Ernstfall bei Wind und Wetter noch 50 Kilometer zur
nächsten Entbindungsstation fahren muss, ist dies laut Jusos kein hinnehmbarer Zustand. „Helfen Sie mit und zeigen Sie mit ihrer Unterschrift, dass Sie ebenfalls für den Erhalt der Geburtshilfestation in Rüdesheim sind. Jetzt ist es Zeit, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen, um solch eine wichtige Einrichtung für den Rheingau zu erhalten und eine gute medizinische Versorgung zu sichern!, so Busch und Sinß für die Jusos abschließend.
Mehr Infos unter www.jusos-rtk.de.



