Svenja Feth, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und auf Unterbezirks- und Bezirksebene der Partei in führenden Funktionen tätig, überzeugte mit einer vor allem auf die Kommunalpolitik zugespitzten kämpferischen Rede. Vor allem im Hinblick auf die Kommunalwahl im März nächsten Jahres betonte sie, die Taunussteiner SPD stehe für eine „angemessene Stadtentwicklung ohne Großprojekte“ und für mehr Transparenz im kommunalpolitischen Handeln. Dies will sie nachdrücklich deutlich machen. Maßstab kommunalpolitischen Handelns ist für Svenja Feth die soziale Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern. Der amtierenden Bürgerkoalition warf sie bedingungslose Gefolgschaft des Bürgermeisters vor. Mit großem Beifall waren die Leistungen Gerald Fuhrs trotz dessen Doppelbelastung gewürdigt worden. In seiner Bilanzrede verwies Fuhr, der Fraktionsvorsitzender bleibt, auf vorzeigbare Erfolge aus der Opposition heraus. Die Rathausmehrheit sei mit allen Großprojekten wie Neues Hahner Zentrum, Nordwest-Tangente, Landesgartenschau nicht zuletzt am Widerstand der SPD gescheitert.
In Ihren Funktionen bestätigt wurden die Stellvertretenden Vorsitzenden Petra Trottner und Volker Behr. Schriftführerin blieb Roswitha Bausch (Stellvertreter Max Faust), Kassierer Peter Rasch (Stellvertreter Frank Kosteyn) und Pressesprecher Rudolf Dertinger. Zu Beisitzern wurden gewählt Alexander Ahnelt, Hermann Alfke, Manfred Bausch, Katrin Ehrlich, Dorothee Etges und Irene Kimpel.
Vor dem Wahlgang hatte die Mitgliederversammlung eine Satzungsänderung des Ortsvereins beschlossen, weitgehend als Anpassung an veränderte Bestimmungen des hessischen Kommunalwahlrechts. Außerdem gab es einen Ausblick auf die Organisation des Kommunalwahlkampfes mit dem Appell, in Taunusstein die soziale Wende zu schaffen.



