„Die Aussagen von Herrn Nicolai zeigen letztlich nur, dass sich dieser mit der Materie nicht ausreichend beschäftigt hat“. „Wenn er dies getan hätte, dann wüsste Nicolai auch, dass der Nutzen-Kosten-Faktor eine rein volkswirtschaftliche Berechnung ist, die keinen Schluss auf die reine Wirtschaftlichkeit der Aartalbahn zulässt und zudem von politischen Entscheidungen im Rheingau-Taunus-Kreis und Wiesbaden positiv beeinflusst werden kann. Die Menschen im Untertaunus wollen und brauchen die Aartalbahn“, so Busch der auf die Ergebnisse des „Themenabend Aartalbahn“ der Jusos Rheingau-Taunus-Kreis verwies und Herrn Nicolai künftig gerne auf Juso Veranstaltungen begrüßen würde, um ihm die Begrifflichkeiten reine Wirtschaftlichkeit, volkswirtschaftlicher Nutzen und den Nutzen der Aartalbahn zu erläutern.
Ursprüngliche PM der FDP
FDP-Mann fordert Ende der Aartalbahn-Debatte
07.12.2009 - TAUNUSSTEIN
**GUTACHTEN "Unwirtschaftlichkeit nachgewiesen"**
(red). Nach den neuesten Überlegungen der politisch Verantwortlichen in Wiesbaden und im Rheingau-Taunus-Kreis zur Aartalbahn fragt sich der FDP-Fraktionsvorsitzende in Taunusstein, Helge Nicolai, "wie lange die Hängepartie noch andauern soll?" Offenbar sei doch nachgewiesen, dass die Reaktivierung der Aartalbahn unwirtschaftlich sei. "Da will man mit dem Mitteleinsatz von 42 Millionen Euro täglich 1 600 neue Kunden gewinnen, die doch ohne weiteres mit einem verbesserten Busangebot über den Berg nach Wiesbaden fahren könnten. Und das auch noch schneller als mit einer modernisierten Bahn, die ja erst rund um Wiesbaden herumfahren muss, um dann nicht einmal im Zentrum der Landeshauptstadt anzukommen. Unter Attraktivität versteht man wohl etwas anderes", ist Nicolai überzeugt.Da gebe es gewiss wichtigere ÖPNV-Maßnahmen in Hessen, etwa die Westtangente Frankfurt und eine zügige S-Bahn-Verbindung zwischen dem Taunus-Vorland und dem Flughafen, meint der Taunussteiner FDP-Politiker weiter. Offenbar seien die politisch Verantwortlichen nicht bereit, "den Tatsachen in die Augen zu schauen und einen Schlussstrich unter die seit 25 Jahren stillgelegte Aartalbahn zu ziehen". Gerade dem hochverschuldeten Rheingau-Taunus-Kreis sollte nach Auffassung von Nicolai das nun vorliegende Gutachten willkommen sein, um den Kreis vor weiteren finanziellen Belastungen zu bewahren.



