Ende der 80er Jahre wurde die Lebenshilfe Rheingau-Taunus als Trägerverein für die Einrichtungen der Lebenshilfe gegründet –ihr gehören neben der Lebenshilfe Untertaunus und dem Verein der Behindertenhilfe Wiesbaden/Rheingau-Taunus auch der Landkreis, die Kommunale Wohnungsbau-GmbH und die Städte und Gemeinden an, in denen Einrichten der Lebenshilfe liegen. Die Lebenshilfe Rheingau-Taunus beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; sie betreibt die Frühförderstelle in Taunusstein-Hahn, mehrere integrative Kindergärten und Wohneinrichtungen. Seit 2003 werden immer mehr Plätze für betreutes Wohnen eingerichtet - inzwischen für 30 Bewohner- und Dieter Kirschhoch rechnet mit steigendem Bedarf, auch weil viele Menschen mit geistiger Behinderung noch bei ihren Eltern wohnen.
Der SPD-Kreisvorsitzende Martin Rabanus dankte für die Informationen, mehr aber noch für das Engagement der Ehrenamtlichen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe: Kirschhoch selbst hatte betont, Menschen mit geistiger Behinderung seien mehr als andere darauf angewiesen, dass sie bei der Wahrnehmung ihrer Interessen unterstützt würden. Die Lebenshilfe Rheingau-Taunus, so Rabanus, stehe inzwischen für ein breites Bildungsangebot und dafür, ein möglichst selbst bestimmtes Leben zu führen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Auch freute er sich, dass derzeit keine dringliche Unterstützung von der Politik gefordert würde –die SPD sei aber dialogbereit und interessiert, bei Verbesserungen mitzuwirken.



