Es besteht die Gefahr, dass die dringend nötigen und lange zugesagten Sanierungsarbeiten an der Grundschule in Taunusstein/Hahn, IGS Obere Aar und der Beruflichen Schulen Untertaunus in Taunusstein sowie der Beruflichen Schulen Rheingau in Geisenheim von der CDU gleich mit auf die lange Bank geschoben werden. Dies ist aber weder den Schülerinnen und Schülern noch ihren Eltern zuzumuten. Daher erwarte ich von unserem Koalitionspartner eine Zustimmung zu den vorliegenden Sanierungsplänen.“
Hintergrund der Äußerungen des SPD-Vorsitzenden sind die Pläne von Landrat Albers die Sanierungsarbeiten an den Schulen vorzuziehen und den an denselben Standorten geplanten Hessen Campus zu einem späteren Zeitpunkt zu realisieren.
Rabanus: “Der Vorschlag des Landrats trägt den offensichtlich grundsätzlichen Ablehnung der CDU gegenüber dem HessenCampus Rechnung und berücksichtigt zugleich die Interessen unserer Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern – leider gibt es seitens der CDU bisher keine Reaktion hierzu.“
Rabanus zeigt sich überzeugt, dass auch die CDU nicht der Totengräber der beruflichen Bildung im Kreis sein wolle und insofern doch ihrer Verantwortung für die Schulen gerecht werden wird. Um die Maßnahme nicht in den beginnenden Kommunalwahlkampf geraten zu lassen, betonte Rabanus die Notwendigkeit, die Arbeiten noch vor der Sommerpause auf den Weg zu bringen. Die SPD sei dazu bereit und handlungsfähig.
„Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die CDU aus ideologischen Gründen keine Investitionen an Berufs-, Grund- und Gesamtschulen zustimmen will und dies hinter ihrer prinzipiellen Ablehnung des HessenCampus verstecken möchte. Für die SPD kann ich versichern, dass wir für alle Schulformen ein optimales Lernumfeld schaffen – Investitionen in Bildung sind die besten Zukunftsinvestitionen“, so Rabanus abschließend.



