„Wieder einmal setzt die Regierung den Rotstift zuerst bei denen an, die durch Arbeitslosigkeit ohnehin am unteren Ende der Einkommen stehen", bemängelt Rabanus die vorgesehenen scharfen sozialen Einschnitte. Die Streichung des Elterngeldes und der Rentenversicherungsbeiträge bei Hartz IV-Empfängern sowie die Streichung des Übergangsgeldes zwischen Arbeitslosengeld I und II mache erneut deutlich, dass Spitzenverdiener zu Lasten der Geringverdiener geschont werden. Die Umwandlung der bisherigen Pflichtleistungen der Bundesanstalt in Ermessensleistungen lasse bei den Förderungsmaßnahmen für Arbeitslose Böses erahnen.
„Alle verantwortungsvollen Politiker müssen sich diesen Sparplänen widersetzen. Stattdessen brauchen wir Politik, die die Lasten gerechter auf die starken Schultern verteilt und auch diejenigen an den Folgen der Krise beteiligt, die sie ausgelöst haben“, so Rabanus abschließend.



