"Wir begrüßen den Vorschlag des Kreises ausdrücklich, dass gegen die Anordnung des Regierungspräsidiums Klage erhoben werden soll", sagt Bürgermeister Döring. Der Verzicht auf eine Umlagenerhöhung sei zudem bereits in der Koalitionsvereinbarung zwischen Kreis-SPD und -CDU festgehalten worden. Obgleich es nun im Kreis gelte, nach weiteren sinnvollen Einsparpotenzialen zu suchen, müsse der Rotstift jedoch mit Bedacht angesetzt werden: "Wir müssen für die Zukunft und nicht an der Zukunft sparen und dem Konnexitätsprinzip zwischen Land und Kommunen endlich wieder Geltung verschaffen", fordert Döring.
Insbesondere die wenigen übrig gebliebenen freiwilligen Leistungen des Kreises wie beispielsweise die Schulsozialarbeit oder die Betriebskostenzuschüsse für Krabbelstuben dürften dem Spardruck nicht zum Opfer fallen. Daher unterstützen die acht Bürgermeister auch Landrat Burkhard Albers in seinem Bemühen, im ganzen Kreisgebiet auch weiterhin die Voraussetzungen für eine optimale Bildung aller jungen Menschen zu schaffen. "Für den Kreis wie für die Kommunen gilt: Sparen ja, aber nicht auf Kosten der Zukunftschancen unserer Kinder", so Döring.
Die Bürgermeister erhoffen sich daher von der Kämmerin sowie aus dem Kreise der eingerichteten Finanzstrukturkommission konkrete Vorschläge zur Konsolidierung der Kreisfinanzen. Eine zusätzliche Belastung der Städte und Gemeinden im Kreis, die schon aufgrund rückläufiger Steuereinnahmen an allen erdenklichen Ecken und Enden nach Einsparpotenzialen suchten, müsse auf jeden Fall verhindert werden, so die SPD-Bürgermeister.



