Die Vielstimmigkeit der CDU und der Zickzack-Kurs der Kämmerin dürften im übrigen nicht so weit gehen, dass darunter die Menschen in den Kommunen zu leiden hätten: „Sollte die CDU - trotz der vom Rechtsamt bescheinigten guten Erfolgsaussichten - eine Klage gegen die Auflage des Regierungspräsidenten die Kreisumlage zu erhöhen, ablehnen, „dann wäre das eine schwere Belastungsprobe für die Koalition, denn wir dürfen unsere Kommunen nicht im Stich lassen.“
Angesichts der festen Zusage der Kämmerin, im Interesse der Kommunen tätig zu werden, ist Mahr über die Kakophonie seitens der CDU verwundert:“ Sie können doch nicht Nothacker Anfang Juni zur Kandidatin wählen und ihr 4 Wochen später faktisch das Vertrauen entziehen, die CDU hat bisher in dieser Frage keine konsistente Position, das erschwert die Zusammenarbeit“, so Mahr, „diese ist aber angesichts der schwierigen Haushaltssituation aus Verantwortung gegenüber den Menschen im Kreis unerlässlich.“



