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  • Taunusstein, 02. Mai 2018
SPD Kreistagsfraktion

SPD im Kreis für bezahlbaren Wohnraum und Bürgerfreundlichkeit

Sebastian Busch (SPD): „Niemand soll seine Heimat verlassen müssen, weil er sich dort keine Wohnung mehr leisten kann“
Die SPD-Fraktion im Rheingau-Taunus-Kreis wird sich im nächsten Kreistag vor allem für bezahlbaren Wohnraum und Bürgerfreundlichkeit im Kreis einsetzen. „Es ist eine Herausforderung der Zukunft, unsere hohe Lebensqualität im Kreis zu bewahren und diese gleichzeitig für alle bezahlbar zu halten“, so der Kreistagsabgeordnete und SPD-Landtagskandidat Sebastian Busch.

Die Sozialdemokraten im Kreistag begrüßen ausdrücklich die von der Kreisverwaltung vorgelegte Strategie zur Schaffung preisgünstigen Wohnraums. Denn für viele Menschen im Rheingau-Taunus-Kreis seien die überteuerten Wohnungen und Häuser ein massives Problem, vor allem bei jungen Familien. In den meisten Städten und Gemeinden seien die Mietpreise mittlerweile so hoch, dass es sich junge Familien nicht mehr leisten können in ihrer Heimat zu wohnen und wegziehen müssen.

Diesem Problem hat sich der Landrat Frank Kilian bereits angenommen. Er ließ ein Konzept ausarbeiten, welches die derzeitige Wohnraumsituation im Kreis aufzeigt. Dabei wurde festgestellt, dass vor allem die Gemeinden entlang der B42 und die an Wiesbaden angrenzende Stadt Taunusstein, sowie die Achse an der A3 von dem Druck der hohen Mietpreise betroffen sind. Spitzenreiter hierbei ist Eltville mit den höchsten Mietpreisen im Rheingau-Taunus-Kreis mit 9.70 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Oestrich-Winkel und Kiedrich. Gemeinsam mit der Verwaltung und dem Landrat möchte die SPD diesem Problem entgegenwirken und dabei die Wohnbaugesellschaften durch gezielte Anreize beim Bau von neuen Mietwohnungen unterstützen. Die Verkürzung von Genehmigungsfristen und die Beratungen zur Erleichterung des Wohnungsbaus sind nur einige der vorgeschlagenen Maßnahmen. Die Sozialdemokraten wollen zudem durch eine Anhörung das Thema parlamentarisch begleiten.

„Kein Bewohner des Rheingau-Taunus-Kreises soll seinen Heimatort verlassen müssen, weil er sich dort keine Wohnung mehr leisten kann“, so der SPD-Landtagskandidat Sebastian Busch, „Daher freuen wir uns sehr, dass sich das erarbeitete Konzept von Landrat Kilian mit unseren Zielen in so hohem Maße deckt“.

Darüber hinaus greift die SPD-Fraktion eine Bürgeranfrage auf, ob die Aushändigung von Führerscheinen nicht in den Zulassungsbehörden in Rüdesheim und Idstein möglich sei. Die Führerscheine können wohl oft in den Rathäusern vor Ort beantragt, jedoch nicht abgeholt werden. Gerade wenn man keinen Führerschein besitzt, ist der Weg nach Bad Schwalbach für viele Bürgerinnen und Bürger mit einem unnötig hohen Zeitaufwand verbunden.
„Da die SPD Handlungsbedarf im Sinne der Bürgerfreundlichkeit sieht, haben wir eine Anfrage zur Prüfung der Verlagerung zur Aushändigung der Führerscheine an den Kreisausschuss gestellt. Wir wollen die Bürgerfreundlichkeit in unserem Kreis vorantreiben.“, so Georg A. Mahr Fraktionsvorsitzender der SPD Rheingau-Taunus abschließend.